Greven - Der TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven e. V. präsentiert sich hier und bietet aktuelle, sowie allgemeine Informationen rund ums Tanzen.
„Gruppentraining mit einem qualifizierten Trainer auf 600 m² Parkett. Was will man mehr?”

Die Wurzeln des Gesellschaftstanzes liegen in den höfischen Tänzen des 14. und 15. Jahrhunderts. Sie waren stark stilisiert und Bestandteil des höfischen Zeremoniells. Beispiele dafür finden sich in vielen europäischen Ländern darunter Sarabande, Gigue, Allemande oder Courante. Das fränzösische Menuett wurde im Gegensatz zu den anderen Gruppentänzen erstmals paarweise getanzt.
Das an Einfluss und Selbstbewusstsein gewinnende Bürgertum entdeckte ebenfalls den Gesellschaftstanz für sich, entwickelte im 18. und 19. Jahrhundert aber eigene Tanzformen wie Mazurka und Ländler, Anglaise und Quadrille, Rheinländer und Czardas oder Walzer und Polka. Im frühen 20. Jahrhunderte ergänzten Modetänze wie Black Bottom oder Charleston das Repertoire.
Gleichzeitig wuchs das Bedürfnis nach einer Vereinheitlichung, dem vor allem die britischen Tanzlehrer nachkamen. Sie legten die „Standard Ballroom Dances“ fest, die Standardtänze. Später kamen dann die lateinamerikanischen Tänze dazu.
Heute werden auf Turnieren im Standardbereich Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep getanzt. Thomas Derner zeigt Ihnen gern, wie’s geht.